Folge uns

Filme

Review: Once Upon a Time in Hollywood

Tarantino hat wieder einen neuen Film ins Ocar-Rennen geschickt. Mit Once Upon a Time in Hollywood hat der Kultregisseur wieder tief in die Starkiste gegriffen und einen potenziellen Hochkaräter geschaffen.

© Sony Pictures Entertainment

Tarantino und sein neustes Werk

Quasi 50 Jahre nach dem Mord an der Schauspielerin Sharon Tate bringt Quentin Tarantino einen Film in die Kinos, der genau diese Thematik behandeln soll. Mit von der Partie sind unter anderem Leonardo DiCaprio, Brad Pitt und Margot Robbie.

In L.A. im Jahre 1969 ist die Filmwelt in einem Umbruch. Das bekommen auch Rick Dalton (DiCaprio) und Stuntdouble Cliff Booth (Pitt) zu spüren. Auf dem Weg sich in der Branche neu zurecht zu finden, müssen die beiden so einige Existenzkrisen überwinden. Gleichzeitig tritt aber auch Sharon Tate (Robbie) auf die Bühne, die zu dieser Zeit tatsächlich ein schreckliches Schicksal ereilte.

Das goldene Zeitalter Hollywoods

Wie für Tarantino üblich, liegt der Fokus auf Dialogen und der Machart des Films. Die 1969er sind hervorragend aufgefangen und nehmen uns tatsächlich mit auf eine Reise nach Los Angeles. Die Erzählweise passt dabei richtig gut und wirkt so, als wenn wir tatsächlich einen Film im Film sehen. Ähnlich wie bei Inglourious Basterds kommt auch Once Upon a Time in Hollywood episodenartiger rüber und läuft scheinbar auf eine gemeinsame Pointe heraus.

„Gefühlt wartet man nur auf eine sinnhafte Pointe!“

Schauspielerisch kann man eigentlich niemandem etwas vorwerfen. Sowohl Rick als auch Cliff werden hervorragend dargestellt und der Kontrast zwischen den beiden Charakteren wird glänzend dargestellt. Aber auch alle anderen namhaften Darsteller werden ihrem Ruf gerecht.

Was der Film sich jedoch vorwerfen muss ist, dass sich doch deutliche längen einschleichen, die einfach nichts zur Story beitragen. Genau dann, wenn es eigentlich nicht um die Ereignisse in Hollywood, sondern um Dalton und Booth geht, ist der Film am stärksten. Jedoch hätten 30 Minuten weniger dem Film so nicht geschadet.

Dabei werden wir zwar immer wieder an bekannte Gesichter der damaligen Zeit erinnert und an die Sets der Vergangenheit entführt, jedoch bleibt so der Kern der Geschichte ein stückweit auf der Strecke… bis es dann zu diesem einen Punkt kommt.

Once Upon a Time in Hollywood Brad Pitt Leonardo DiCaprio Al Pacino Review Kritik FANwerk
© Sony Pictures Entertainment

Die gute alte Tarantino Eskalation

Der Film plätschert irgendwann vor sich hin und ist an vielen Stellen eben nur noch ein Abgesang an die alten Zeit einer ruhmreichen Stadt. Der Bezug zu den wahren Begebenheiten hinter dieser Geschichte sind möglicherweise aber auch der Fluch, der diesen Streifen begleitet.

© Andrew Cooper / Sony Pictures Entertainment

Im Endeffekt weiß jeder, der sich im Vorfeld mit der Geschichte befasst hat, dass alles auf die grausamen Morde der Manson Familie hinausläuft. Und genau hier offenbaren sich die Schwächen des Films erst wirklich, da die Stories dann nicht richtig aufeinander passen.

Zum Schluss soll es dann zum großen Showdown kommen – was auch passiert – jedoch nicht wie erwartet. Die massive Explosion an Gewalt konnte man zwar erwarten, jedoch in einem nicht zu erwartenden Kontext. Ohne zu spoilern fühlt sich das Ende eher wie eine Abrechnung mit der Vergangenheit (quasi einer Rache) an

Unser Fazit zu Once Upon a Time in Hollywood

Insgesamt bereut man es nicht den Film zu sehen. An eine Qualität á la Basterds oder Django reicht der Film jedoch nicht heran. Cineastisch hervorragend, Story so mittelmäßig und an der Realität möglicherweise ein stückweit gescheitert. Die Interaktion von Dalton und Booth ist super und wäre ohne den echten Bezug zu Sharon Tate noch besser gelungen, da das Zusammenspiel der Storystränge einfach nicht gelingt. Es bleibt zu hoffen, dass Tarantino mit einem rein fiktiven Werk wieder ein wirkliches Meisterwerk schaffen wird.

+ Cineastisch hervorrangend

+ DiCaprio und Pitt sind zusammen super

+ Tolle Homage an die goldenen Hollywood Zeiten

– Film mit Längen

– Viel Potenzial verschenkt

– Bezug zur Realität eher Fluch als Segen

The Gentlemen Review Kritik FANwerk Matthew McConaughey in The Gentlemen (2019) The Gentlemen Review Kritik FANwerk Matthew McConaughey in The Gentlemen (2019)

Review: The Gentlemen

Filme

Hamilton Broadway Musical Disney plus FANwerk Review Kritik Deutsch Hamilton Broadway Musical Disney plus FANwerk Review Kritik Deutsch

Review: Hamilton

Filme

Disneys Onward review Kritik FANwerk Animationsfilm Disneys Onward review Kritik FANwerk Animationsfilm

Review: Onward

Filme

Star Wars The Clone Wars Staffel 7 Captain Rex Ahsoka Tano Squad Battle of Mandalore Review Kritik Diney+ Streaming Serienfinale Podcast FANcast FANwerk Star Wars The Clone Wars Staffel 7 Captain Rex Ahsoka Tano Squad Battle of Mandalore Review Kritik Diney+ Streaming Serienfinale Podcast FANcast FANwerk

Episode 32 – Clone Wars Staffel 7

Podcast

Connect
Newsletter Signup